SC ShopCompliance Im App Store öffnen
← Alle Module
Pflicht für alle Rechtsgrundlage: §312a Abs. 3 BGB / §3a UWG

Drip-Pricing vermeiden: keine vorausgewählten Zusatzkosten

Kostenpflichtige Zusatzleistungen im Checkout dürfen nicht vorausgewählt sein. Nach §312a Abs. 3 BGB braucht jede entgeltliche Nebenleistung eine aktive Zustimmung des Kunden, ein heimliches Hochtreiben des Preises ist unzulässig.

Auch relevant rund um vorauswahl verbot, checkout zusatzkosten, opt-in kostenpflichtige leistung, versteckte kosten checkout.

Was die Pflicht Drip-Pricing / Vorauswahl-Verbot bedeutet

Drip-Pricing bezeichnet das schrittweise Aufschlagen von Kosten im Bestellprozess, etwa durch vorausgewählte Versicherungen, Expressversand oder Verpackungsoptionen. §312a Abs. 3 BGB verlangt für jede kostenpflichtige Zusatzleistung eine ausdrückliche Vereinbarung, voreingestellte Häkchen sind verboten. Andernfalls schuldet der Kunde das zusätzliche Entgelt nicht.

Wen die Pflicht betrifft

Betroffen sind alle B2C-Shops, die im Checkout kostenpflichtige Zusatzleistungen oder Optionen anbieten.

Was im Shop angezeigt werden muss

Wie ShopCompliance das automatisch löst

ShopCompliance prüft deinen Checkout auf vorausgewählte kostenpflichtige Optionen und stellt sicher, dass jede Zusatzleistung eine aktive Zustimmung erfordert. So vermeidest du verbotenes Drip-Pricing.

Drip-Pricing / Vorauswahl-Verbot im Shopify-Shop umsetzen

  1. 1
    Checkout prüfen

    ShopCompliance prüft, ob im Bestellprozess kostenpflichtige Optionen wie Versicherung oder Expressversand vorausgewählt sind.

  2. 2
    Opt-in erzwingen

    Voreingestellte Häkchen werden entfernt, sodass der Kunde jede Zusatzleistung aktiv auswählen muss.

  3. 3
    Bestätigung dokumentieren

    ShopCompliance dokumentiert, dass keine kostenpflichtige Option vorausgewählt ist, als Nachweis für die Konformität.

Checkliste: Drip-Pricing / Vorauswahl-Verbot

Risiken bei einem Verstoß

Voreingestellte kostenpflichtige Optionen verstoßen gegen §312a Abs. 3 BGB. Der Kunde schuldet das zusätzliche Entgelt nicht und kann es zurückverlangen, zudem ist die Praxis als unlautere Vorauswahl nach dem UWG abmahnfähig.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag und die Vorlagen von ShopCompliance sind allgemeine Informationen und unverbindliche Muster, keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Inhalte werden automatisiert bereitgestellt und nicht einzelfallbezogen anwaltlich geprüft. Für die rechtliche Bewertung deines konkreten Falls wende dich an eine Anwältin oder einen Anwalt. Die Nutzung erfolgt ohne Gewähr für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität. Siehe Haftungsausschluss.

Mit ShopCompliance automatisch erfüllen

Aktiviere das Modul Drip-Pricing / Vorauswahl-Verbot mit wenigen Klicks. ShopCompliance pflegt die Pflichtangaben zentral und spielt sie automatisch im Storefront aus, ohne Theme-Code.

Im Shopify App Store öffnen

Häufige Fragen zu Drip-Pricing / Vorauswahl-Verbot

Was ist Drip-Pricing?+

Das schrittweise Aufschlagen von Kosten im Checkout, etwa durch vorausgewählte Zusatzleistungen, das den Endpreis intransparent erhöht.

Sind vorausgewählte Häkchen erlaubt?+

Nein. Für kostenpflichtige Zusatzleistungen ist nach §312a Abs. 3 BGB eine aktive Zustimmung erforderlich, Voreinstellungen sind unzulässig.

Wie setze ich das Vorauswahl-Verbot in Shopify um?+

ShopCompliance prüft den Checkout und stellt sicher, dass keine kostenpflichtige Option vorausgewählt ist.

Was passiert, wenn der Kunde nicht aktiv zustimmt?+

Ohne ausdrückliche Vereinbarung schuldet der Kunde das zusätzliche Entgelt nicht und kann bereits gezahlte Beträge zurückfordern.

Verwandte Compliance-Module